„Die Nacht ist ein Typ mit Kapuze auf dem Kopf“

Der Schneemann

Kecmanovic Sibiren © Matthes & Seitz

Die Nacht ist ein Typ mit einer Kapuze auf dem Kopf.“ So beginnt „Sibiren“ von Vladimir Kecmanovic. Dann folgt erstmal eine Leerzeile. Danach wieder ein Satz. Eine Leerzeile. Nächster Satz. Leerzeile. Geht das jetzt immer so weiter? Nein, nicht ganz, manchmal teilen sich auch zwei oder drei Sätze einen Zwischenraum. Aber im Prinzip: Ja, der ganze Roman ist nach diesem Muster gesetzt. Das erinnert an Jennifer Egans Twitter-Agententhriller „Black Box“, der aus 140-Zeichen-Schnipseln, wie sie über den Kurznachrichtendienst versendet werden, zusammengeklebt wurde. Nur dass man bei der Pulitzer-Preisträgerin Egan wusste, warum das Endergebnis so aussah, wie es aussah. Der Matthes & Seitz Verlag, bei dem dieses kleine Büchlein mit dem Untertitel „Ein serbischer Liebesthriller, in den sich Kroaten eingemischt haben“ erschienen ist, schweigt sich über den Grund für das ungewöhnliche Erscheinungsbild aus. Auch das Nachwort von Übersetzerin Mirjana Wittmann lüftet…

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