Death in Paradise | Staffel 4 ►

Seitdem der unbeholfene Detektiv Humphrey Goodman sich auf der sonnigen und idyllischen Insel Saint Marie niedergelassen hat, stößt er seine Kollegen vor den Kopf und beeindruckt sie zugleich mit seiner besonderen Art der Ermittlung. Von einer unheimlichen Messerstecherei während einer spiritistischen Sitzung bis hin zu dem mysteriösen Ertrinken der Braut auf ihrem Junggesellinnenabschied – alles ist dabei, um Humphreys brillantes Gespür für Verbrecher an seine Grenzen zu bringen. Er ist zwar genauso vergesslich, vom Pech verfolgt und tollpatschig wie immer, aber sein Instinkt, die Täter ausfindig zu machen, hat in keinster Weise nachgelassen. In der vierten Staffel wird Humphrey mit den Fällen konfrontiert, die irreführender und herausfordernder sind als je zuvor.

Ohne je etwas von Death in Paradise gehört oder mir einen Trailer angesehen zu haben, habe ich mich quer auf Staffel 4 der britsich-französischen Fernsehserie eingelassen. Das erste Auffällige war ganz klar die Titelmusik: ein zur Insel passendes fröhliches Thema, bei dem man an vieles denken mag, nicht jedoch an Mord. Doch wieso sollte eigentlich eine karibischen Insel von Kapitalverbrechen ausgenommen sein? Gedreht wurde übrigens auf  Guadeloupe.

Das Team der Detectives setzt sich aus dem britischen Chefermittler Humphrey Goodman, der sehr attraktiven und umsichtigen Camille Bordey, dem arbeitsscheuen Dwayne Myers und  der seit der dritten Staffel mitermittelnden Florence Cassell zusammen. Die Rollenverteilung ist klar gegeben: Humphrey ist der Chef, ist aber ohne Camille aufgeschmissen, da er in anderen Sphären zu schweben schein. Seine Kollegen kennen den daraus resultierenden Ablauf der Ermittlungen jedoch bereits bestens, sodass – stellt Humphrey erstmal seine Tattheorie auf – allen klar ist, dass der Fall gelöst und der Täter so gut wie gefasst st.

Camille (Sara Martins) und Humphrey (Kris Marshall)

Das Konzept der Serie ist trotz des exotischen Spielorts denkbar bekannt und wiederholt sich in jeder Folge erneut: jede Folge behandelt einen in sich abgeschlossenen Fall eines mysteriösen Mordes. Zuerst mag niemand an Mord denken, doch Humphrey lässt sich nicht täuschen. Dabei folgt die Serie dem klassischen Whodunit, der Frage nach dem Täter, wobei es tatsächlich auch in jeder Folge so abläuft, dass Detective Goodman alle Verdächtigen zusammenrufen lässt und dann in Poirot-Manier die Auflösung präsentiert, die immer sehr überrascht. Die Episoden sind mit jeweils 52 Minuten eher kurz, sodass man schon mal rasch ein paar Folgen nacheinander schauen kann, wenn man dazu neigt.

Wer so wie ich die Serie noch nicht kannte, kann durchaus auch mit dem Einstieg in diese vierte Staffel beginnen. Es gab vorher Entwicklungen im Team, die ich verpasst habe, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, die vorherigen drei Episoden noch anzuschauen. Der immer gleiche Aufbau der Folgen macht es leicht den Fällen zu folgen. Die privaten Sidekicks fügen sich angenehm in den karibischen Background, der trotz dargestellter Kriminalität zum Träumen einlädt. Das Setting der Serie hielt ich vorab für gewöhnungsbedürftig, aber die charmanten Charaktere und die wirklich interessanten weil mysteriösen Fälle machen es dem Zuschauer leicht.

 

Picture shows: Florence (JOSEPHINE JOBERT)
Florence (Josephine Jobert)

 

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Death in Paradise – Staffel 4 | Erschienen am 9. September 2016 bei Edel Germany
ASIN: B01HYXWZWG
4 DVDs | 31,99 Euro
Laufzeit: 417 Minuten
FSK 12
Trailer Staffel 4

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