Amy Gentry | Good as Gone

„In einer smarten Parallelmontage deckt Amy Gentry in ihrem Debütroman finstere Geheimnisse auf und gibt ihrer Geschichte eine verblüffende und einigermaßen erschütternde Wendung.“ (Literatur Spiegel am 17. März 2017)

Good as Gone ist das Erstlingswerk von Amy Gentry, was man jedoch kaum glauben kann, so ausgefeilt sind die Handlungsstränge des Plots. Am Beginn der Handlung steht die nächtliche Entführung der zu diesem Zeitpunkt 13-jährigen Julie aus ihrem Elternhaus in Houston. Weiterlesen

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Jilliane Hoffman | Cupido

All diese vergewaltigten Leichen trugen die grässliche, kranke Signatur eines Serienkillers. Jemand, der sich seine menschliche Beute scheinbar willkürlich in der Menge suchte, aus Gründen, die nur sein verdrehtes Gehirn verstehen konnte. Ein Teufel, der so abgebrüht war, dass er seine Opfer bewusst vor Hunderten von Zeugen auswählte; der sich so barbarisch an ihnen verging, dass seine Brutalität ihm den makaberen Spitznamen Cupido eingebracht hatte. (Auszug Seite 75)

Chloe Larson ist 24 Jahre alt und kurz vor der Examensprüfung ihres Jura-Studiums. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung im ersten Stock in New York. Eines nachts wird sie in ihrem Schlafzimmer überfallen und brutal vergewaltigt. Seitdem kann Chloe keine Kinder mehr bekommen. Zwölf Jahre später leidet sie immer noch an dem Trauma der Vergewaltigung, ist mittlerweile aber eine angesehene Staatsanwältin in Florida.

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Thomas Enger | Verleumdet

„Im nächsten Augenblick steht der Vater auf. Hart und abrupt, sodass die Stuhlbeine über den Boden schrillen. Seine Serviette landet zusammengeknüllt auf dem Teller.
Etwas legt sich über seine Augen. Und als er eine kräftige Hand auf seiner eigenen spürt, sieht er nicht mehr klar. Er tut es einfach.
Tut es.
Tut es.“
(Auszug Seite 227)

In einem Pflegeheim in Oslo ist eine Bewohnerin erwürgt worden. Danach wurden ihr Stricknadeln in die Augen gestoßen. Der Journalist Henning Juul berichtet darüber. Der leitende Ermittler ist Kriminalkommissar Bjarne Brogeland. Es werden viele Personen befragt, aber lange gibt es keine Hinweise, wer der Täter ist. Dann gibt es eine zweite Leiche und ein Zusammenhang wird klar: Die Pflegeheimbewohnerin war Lehrerin und die zweite Tote ihre Schülerin. Aber wer hat so einen Hass auf die beiden gehabt, dass sie sterben mussten?

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Monika Geier | Alles so hell da vorn

„Frau Boll, ich verstehe Ihre Bedenken, das hier ist kein guter Ort“, begann Guhl.
„Das ist ein Kinderpuff!“, rief Bettina.
Guhl blinzelte.
„Ja“, sprach Bettina streitlustig, bevor Härtling ihre Anwesenheit, ihr Benehmen, ihre ganze Existenz herunterspielen konnte, das wollte er nämlich, stand ihm auf die Stirn geschrieben. „Gucken Sie sich die Mädchen doch an![…]“
„Diese Kinder sind alle erwachsen“, sagte Thot in einem überaus beschwichtigendem Tonfall, der eigentlich nur ironisch gemeint sein konnte. […]
Wenn Sie möchten, Frau Boll“, sprach Guhl im selben Ton weiter, „können Sie gerne mit den Mädchen sprechen. Versuchen Sie es einfach mal, wir wären Ihnen dankbar für alles, was Sie herausfinden.“ Damit wandte er sich abrupt von ihr ab und Härting zu, so dass sie nur noch seinen Rücken sah.
Sie war abserviert. Also drehte sie sich um und ging raus, hier drin war es sowieso zum Ersticken.
„…Frauen gehören einfach nicht mit in den Puff“, hörte sie Härtling von weitem. (Auszug Seiten 34-35)

Mitten in der Nacht wird Kommissarin Bettina Boll aus dem Bett geholt und fährt mit ihrem Chef an einen Tatort in einem Frankfurter Bordell. Dort wurde ihr Kollege Ackermann vor einer Prostituierten mit seiner Dienstwaffe erschossen. Allerdings war er wohl offensichtlich nicht im Dienst. Die junge Hure namens Manga hat anschließend noch einen Typen der Security erschossen, aber offenbar selbst die Polizei gerufen. Doch ihre Mission ist noch nicht zu Ende.

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Tana French | Gefrorener Schrei

„Wir gehen gerade um ihn herum in Richtung Tor, und ich will gerade unsere Fahnder anrufen, um ihnen zu sagen, dass sie Fallon jetzt ins Dezernat bringen sollen, als ich aus den Augenwinkeln registriere, was da aus dem blauen Plastiksack herausguckt: eine tote Katze, das Fell glatt an den Schädel gekleistert, die Lippen hochgezogen, so dass spitze Zähne zu sehen sind, das Maul weit aufgerissen zu einem gefrorenen Schrei.“ (Auszug Seite 96)

Antoinette Conway und Steve Moran arbeiten als Partner im Morddezernat in Stoneybatter. Die beiden sind nicht gerade die beliebtesten Kollegen im Dezernat und auch die jüngsten, so dass sie nahezu alle Beziehungstaten bekommen. Die Ermittlungen zu diesen Fällen sind oft langweilig und nicht gerade anspruchsvoll. So auch der Fall Aislinn Murray. Sie wurde tot in ihrem Haus aufgefunden, den Schädel am Kaminsims aufgeschlagen.

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The Missing | Staffel 1 ►

Der Familienurlaub von Tony und Emily Hughes (James Nesbitt, Frances O’Connor) endet in einem furchtbaren Albtraum. Im kleinen französischen Städtchen Chalons Du Bois verschwindet ihr fünfjähriger Sohn Oliver (Oliver Hunt) plötzlich in einer Menschenmenge. Die Polizei startet umgehend eine Suchaktion und beordert Julien Baptiste (Tcheky Karyo), einen der renommiertesten Ermittler Frankreichs, in den kleinen Ort. Ohne Erfolg: Der Junge bleibt spurlos verschwunden. Während die Verzweiflung der Eltern wächst, stürzen sich die Medien auf den spektakulären Fall.

Olivers Eltern Emily und Tony (Frances O’Connor und James Nesbitt), hier in einer Szene im letzten Drittel der Serie, etwa acht Jahre nach dem Verschwinden ihres kleinen Sohnes Oliver (Oliver Hunt).

Mit The Missing ist Produzent Chris Clough, Regisseut Tom Shankland und den Drehbuchautoren Harry und Jack Williams eine ausgesprochen spannende Miniserie gelungen, die sowohl Thriller- als auch Mystery- und Dramenelemente vereint. In acht Episoden à 60 Minuten wird der Zuschauer in einen Sog der Spannung gezogen, dem man am besten nachgibt und sich die komplette Staffel in einem Rutsch ansieht!

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