Klaus-Peter Wolf | Totenstille im Watt

Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt? (Verlagsinfo)

Aus einem Unternehmer, der in die Insolvenz rutscht, weil er die geschäftlichen Praktiken zur Auftragseinholung (= Bestechung), die sein Vater noch für angemessen hielt, nicht mitmachen will, wird ein Serienkiller ohne schlechtes Gewissen. Doch zunächst lässt er sein altes Leben, genauer gesagt das insolvente Unternehmen, seine gefühlskalten Eltern und seine Frau, die hinter seinem Rücken bereits die Scheidung eingereicht hat, hinter sich.

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Eva Almstädt | Ostseejagd

„Im Wald. Ach, es ist schrecklich! Es war doch ihre erste Jagd! Sie hatte sich so darauf gefreut. Und dann stolpert sie im Gudower Forst mutterseelenallein über eine Leiche.“ (Auszug Seite 162)

In Dörnitz an der Ostsee findet der Hotelinhaber Robert Jensen eine tote Frau am Strand. Das Gesicht der Leiche wurde brutal zerstört, sodass man nicht erkennen kann, um wen es sich handelt. Pia Korittki und ihr Team fahren sofort in das beschauliche Seebad und beginnen mit den Ermittlungen. Außerdem bekommt es Pia mit einem Stalker zu tun, der ihr auflauert und sie scheinbar umbringen will. Auch hier erweist sich die Polizeiarbeit als schwierig. Dann taucht eine zweite Leiche auf. Haben beide Tote etwas miteinander zu tun? Und kann Pia ihrem Verfolger entkommen?

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Mini-Themenspezial | Ruhrpottkrimis

Willkommen im Ruhrgebiet – „hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld.“ (Herbert Grönemeyer, Bochum)

Schon in meiner langen Krimi-Mainstream-Phase konnte ich mich für deutsche Regionalkrimis nicht so recht begeistern. Das hat sich, seitdem ich tiefer ins Genre eingetaucht bin, eher noch verstärkt. Zu oft ist das sprachliche Niveau überschaubar, die Figuren klischeehaft, der Humor bräsig, die Handlung vorhersehbar und touristische oder gar kulinarische Aspekte dominieren. Aber man tut einigen Autoren und Werken des Genres sicherlich bei dieser Pauschalierung auch Unrecht. Deshalb habe ich mir gedacht, ich probiere es doch nochmal. Und als Region ausgewählt habe ich mir das Ruhrgebiet – hier kann man sich wenigstens sicher sein, dass Tourismus und Gastronomie eher keine Hauptrolle spielen…

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Klaus-Peter Wolf | Ostfriesenkiller ►

Ein Serienkiller ist in Ostfriesland unterwegs. Sein erstes Opfer ist Ulf Speicher, der Vorsitzende des Regenbogenvereins. Der Verein kümmert sich um behinderte Menschen. Schnell ist ein Tatverdächtiger gefunden, der allerdings bereits in derselben Nacht getötet wird. Ann Kathrin Klaasen und ihre beiden Kollegen Weller und Rupert von der Kripo Aurich arbeiten auf Hochtouren. Es gibt mehrere Verdächtige, nur das Motiv ist nicht so ganz klar. Als der Fall bereits aufgeklärt scheint, gibt Ann Kathrin trotzdem ihrem inneren Gefühl nach und ermittelt weiter. Geht sie damit zu weit oder hat sie mit ihrer Intuition recht?

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Robert Preis | Grazer Wut

Grazer Wut ist der fünfte Teil einer Reihe von Kriminalromanen des Grazer Autors Robert Preis, die in und um seine Heimatstadt angesiedelt sind. Seit dem ersten Band Trost und Spiele schildert er die Aufsehen erregenden Fälle des Chefinspektors der Mordermittlung Armin Trost. Dem eilt ein Ruf voraus:

„Als unwiderstehlicher Ermittler, als Sucher und Maulwurf, der es mit den verschlagensten Exemplaren der Spezies Mensch aufnahm… er erwischte sie alle. Trost war da, überwand seine Ängste und bohrte mit seinen Blicken und Fragen so lange nach, bis er zum Quell der Wahrheit gelangte. Kurzum, Trost galt gemeinhin als jemand, dem man nichts vormachen konnte. Der einen durchschaute, bevor man sich selbst hinterfragt hatte. Menschen wurden durch seine bloße Anwesenheit nervös, jedenfalls bildete Trost sich gerne ein, solche Wirkung zu haben. Der Gedanke schmeichelte ihm. Er fühlte sich unbezwingbar wie eine Romanfigur. Und tatsächlich ist er in Graz so etwas wie ein Superheld aus einem Comic.“ (Auszug)

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Andreas Föhr | Schwarzwasser

Als Kommissar Wallner, Chef der Kripo Miesbach, die Nachricht erhält, man habe die Leiche eines alten Mannes gefunden, bleibt ihm beinahe das Herz stehen: Seit Stunden ist sein Großvater Manfred abgängig und auf dem Handy nicht zu erreichen …

Am Tatort angekommen, stellt Wallner erleichtert fest, dass Manfred wohlauf ist – er und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner haben den Toten – Klaus Wartberg – entdeckt. Am Tatort findet sich auch eine verstörte junge Frau, die die Tatwaffe in der Hand hält. Hat sie Klaus Wartberg ermordet? Schon bald stellt sich heraus, dass der Ermordete gar nicht tot sein dürfte. Ihn hat es nämlich nie gegeben. Seine Papiere sind gut gemachte Fälschungen, der Lebenslauf ist frei erfunden, Freunde oder Familie gibt es nicht. Wer also war der Tote wirklich? Was verbindet ihn mit der jungen Frau? Und warum musste er eine andere Identität annehmen? (Verlagsinfo)

Auch in Schwarzwasser treten wieder die üblichen Protagonisten (Streifenpolizist Kreuthner, Kommissar Wallner und – der darf natürlich auch nicht fehlen – dessen Opa Manfred) auf; trotzdem ist so einiges anders als in den bisherigen Romanen.
Insbesondere spielt die Vergangenheit eine Rolle, sowohl in dem Ursprung des Kriminalfalls, in dem Wallner diesmal tätig werden muss, als auch in dessen Familie.

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