Abgehakt | Dezember 2017

Im September haben wir euch erstmalig unter dem Titel Abgehakt Kurzrezensionen präsentiert. Nun, zum Jahresende, haben sich erneut vier Titel gefunden, die wir kurz und knackig vorstellen möchten. Wiederum gilt: Manche Titel haben einen  Empfehlungscharakter, andere sind Stoff für Diskussionen. Dazu laden wir ausdrücklich ein.

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Klaus-Peter Wolf | Ostfriesenkiller ►

Ein Serienkiller ist in Ostfriesland unterwegs. Sein erstes Opfer ist Ulf Speicher, der Vorsitzende des Regenbogenvereins. Der Verein kümmert sich um behinderte Menschen. Schnell ist ein Tatverdächtiger gefunden, der allerdings bereits in derselben Nacht getötet wird. Ann Kathrin Klaasen und ihre beiden Kollegen Weller und Rupert von der Kripo Aurich arbeiten auf Hochtouren. Es gibt mehrere Verdächtige, nur das Motiv ist nicht so ganz klar. Als der Fall bereits aufgeklärt scheint, gibt Ann Kathrin trotzdem ihrem inneren Gefühl nach und ermittelt weiter. Geht sie damit zu weit oder hat sie mit ihrer Intuition recht?

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Tim Erzberg | Hell-Go-Land

„Es ist verrückt: Dieses Stück Land liegt mitten im Meer und alles ist unendlich weit, das habe ich so vermisst. Aber kaum geht man ein paar Schritte, kommt man schon an ein Ende der Insel. Klaustrophobie und Grenzenlosigkeit in einem, man macht sich das nicht vor, wenn man nicht hier ist.“ (Auszug Seite 163)

Anna Krüger nimmt die Stelle als stellvertretende Dienstellenleiterin der Polizei auf Helgoland an. An ihrem ersten Arbeitstag erhält sie ein Päckchen mit einem abgetrennten Daumen. Was hat das zu bedeuten? An den folgenden Tagen bekommt Anna weitere makabere Botschaften. Da Helgoland wegen einem schweren Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten ist, können sie und ihre beiden Kollegen keine Hilfe vom Festland erwarten und ermitteln mit den eingeschränkten Mitteln der Insel auf eigene Faust. Alles deutet darauf hin, dass bald ein Mord geschehen wird und dass dieser Fall mit Annas Vergangenheit zu tun hat.

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Derek Meister | Blutebbe

„Bis auf das Klirren herrschte noch immer Grabesstille.
Knut ließ den Schein seiner Stablampe über den Namen gleiten. „Marietta“, las er vor uns stutzte… „Shit! Was ist das denn?“
Alle richteten ihre Lampen auf Knuts Spot. Über die weißen Holzplanken des Rumpfs war etwas geflossen. Knut trat näher und berührte es mit dem Finger. Es war Blut. Kein Rost. Es war eindeutig Blut. Reichlich Blut.“ (Auszug Seite 29)

Kurt Jansens neuer Fall beginnt mit zwei Leichen auf einem Schiff mitten im Watt. Zwei  Frauen wurden erstickt, an einen Pfahl gehängt und ausgeweidet. Auf dem Schiff sind keine Spuren zu finden, außer einem kryptischen Zeichen. Die Ermittlungen beginnen und unterstützt wird Knut wieder von Helen Hennings als Profilerin. Dann werden immer mehr Tote gefunden, die genauso zugerichtet wurden. Und bald wird es auch für Knut persönlich. Was hat dieses Zeichen zu bedeuten, dass bei jedem Tatort zu finden ist? Und was will der Mörder mit dieser Tötungsart bezwecken?

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Robert Bryndza | Das Mädchen im Eis

Das Handy verstummte, und ohrenbetäubende Stille trat ein. Dann sah er es. Direkt unter ihm befand sich das Gesicht einer jungen Frau. Ihre milchigen, leeren Augen starrten ihn direkt an. Eine dicke Strähne ihres dunklen Haars war im Eis festgefroren. Ein Fisch schwamm vorbei, seine Schwanzflosse berührte den Mund der Frau, der geöffnet war, als wollte sie etwas sagen. (Auszug Seite 19)

Die Leiche von Andrea Douglas-Brown wurde eingefroren im Eis gefunden. Sie ist die Tochter einer der mächtigsten Familien in London. Erika Foster leitet die Ermittlungen, aber ihr wird die Arbeit schwer gemacht, weil der Vater der Toten immer wieder seinen Einfluss spielen lässt. Als Erika eine heiße Spur verfolgt, die dem Ruf der Familie Douglas-Brown schaden könnte, wird sie suspendiert. Davon lässt sich Erika aber nicht aufhalten und recherchiert weiter, bis der Mörder sie ins Visier nimmt. Wer hatte solchen Hass auf Andrea, dass er sie umgebracht hat?

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Meredith Winter | Blutpsalm

„Dass ihn bei ihrem Anblick sündige Gefühle übermannten, war eine Sache zwischen ihm und seinem Glauben. Denn wie sagte Martin Luther einst: Wie man nicht wehren kann, dass einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, dass sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, dass sie in uns einwurzeln.“ (Auszug Seite 7)

In dem beschaulichen Dorf Sommerburg im Norden von Deutschland wird vor dem Haus des Pfarrers die Leiche des Bürgermeisters gefunden. Er wurde brutal mit einem Fleischermesser erstochen. Außerdem liegt die Visitenkarte der Prostituierten Marlene auf der Leiche. Der Bürgermeister bleibt nicht das einzige Opfer. Kurz zuvor hat der Pastor Jonathan Marlene zufällig kennengelernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Aber ein Pastor und eine Prostituierte? Kann das gut gehen? Was wird die Gemeinde dazu sagen? Und wie hängen die Morde damit zusammen?

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