Sophie Kendrick | Das Gesicht meines Mörders

„Ich will um Hilfe schreien, doch kaum öffne ich den Mund, kriecht die Dunkelheit hinein und erstickt jeden Laut. Ich muss würgen, kriege kaum noch Luft.
In dem Moment erblicke ich einen Schatten, der sich auf mich zubewegt, etwas Graues in all dem Schwarz. Es ist ein Mann.
Ich will die Arme nach ihm ausstrecken, aber sie sind genauso gelähmt, wie der Rest meines Körpers.
Der Schatten kommt näher, jetzt ist er über mir. Er hält etwas in der erhobenen Hand. Der Gegenstand schimmert unheildrohend. Und da begreife ich.
Er ist nicht mein Retter.
Er will mich umbringen.“
(Auszug Seite 112)

Clara Winter erwacht aus dem Koma und kann sich an nichts erinnern. Ihre komplette Vergangenheit ist ausgelöscht, nicht einmal ihren Namen kennt sie. In ihrem Haus wurde sie von einem Unbekannten niedergeschlagen und ist fast in dem Feuer gestorben, das der Einbrecher anschließend gelegt hat. Sie muss sich ausschließlich auf die Erzählungen ihres Ehemannes Roland verlassen. Nach dem ersten Schock beschließt Clara, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben, um so herauszufinden, wer sie ist und ihren Erinnerung so vielleicht etwas auf die Sprünge zu helfen. Weiterlesen

Agatha Christie | Das Geheimnis von Greenshore Garden ♬

Die berühmte Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver soll auf einem Landsitz in Devon während eines Sommerfestes eine fiktive Mörderjagd inszenieren. Für ein beträchtliches Honorar hat Ariadne eine Schnitzeljagd mit falschen Indizien, Verdächtigen und Opfer arrangiert, doch ihr Bauchgefühl sagt ihr, „dass sie manipuliert und eingewickelt wurde.“ Aus Angst, dass tatsächlich etwas passieren wird, bittet Sie ihren guten Freund Hercule Poirot um Hilfe. Und der belgische Meisterdetektiv, auf Ariadnes Intuition vertrauend, ist auch viel zu neugierig und reist aus London an.

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Jürgen Seibold | Lindner und das schwarze Schaf

„So wie es ausschaut“, begann Bruch nach einer weiteren Pause, „wurde der alte Meißner von Wölfen getötet.“
„Von – Wölfen?“
„Die Obduktion steht natürlich noch aus, und ich bin nicht gerade Experte für so einen Fall, aber der erste Eindruck geht in diese Richtung. Einer der beiden Hunde Meißners ist ebenfalls tot, und drei der Schafe.“
„Aber Wölfe? Hier bei uns?“ (Auszug Seite 12)

Der Sohn des Schäfers Ernst Meißner entdeckt seinen Vater tot inmitten seiner Schafherde. Außerdem sind zwei Schafe und einer seiner beiden Hunde getötet worden. Allen vieren wurde erst in die Kehle gebissen und dann der Bauchraum ausgeweidet. Diese Verletzungen deuten darauf hin, dass es der Angriff von Wölfen war. Die örtliche Polizei beginnt sofort zu ermitteln. Zur Unterstützung wird ihnen Stefan Lindner vom Landeskriminalamt geschickt. Bei der Obduktion fällt dann auf, dass an den Rippen merkwürdige Kerben sind, die nicht von einem Wolf stammen können. Bis auf dieses Detail gibt es keinen Zweifel an der Todesursache. Die Befragungen von möglichen Zeugen ergeben, dass Meißner nicht gerade beliebt in der Nachbarschaft war. Was ist in der Nacht passiert?

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Christian von Ditfurth | Zwei Sekunden

Die Terroristen waren vom Fach. Trotzdem würde es ihnen schwerfallen, Bierbauer zu töten. Niemand wusste, in welchem Hotel er übernachtete. Niemand wusste, welche Route sein Wagen fuhr. Keine Chance, den Job mit einer Bombe zu erledigen. Wenn er den gepanzerten Wagen verließ, dann in einer kurzfristig gesperrten Tiefgarage und umgeben von Personenschützern. Keine Chance für einen Schützen. So dämlich die Fahrzeugwechsel waren, so wirksam war der sonstige Schutz. Merkow sah es sofort, wenn er es mit Profis zu tun bekam. […]
Sie hatten sich rund ums Adlon aufgestellt. Waren nicht in den Wagen sitzen geblieben. Hatten Betriebsamkeit vorgetäuscht. Einer ging einkaufen, die andere bummelte zum Brandenburger Tor. Schließlich wollten sie das BKA nicht auf sich aufmerksam machen.
So war Bierbauer doppelt geschützt. Aber es nützte ihm nichts. (Auszug Seite 223-224)

Staatsbesuch in Berlin: Die Kanzlerin begrüßt den russischen Präsidenten am Flughafen. Die Fahrzeuge machen sich auf den Weg ins Stadtzentrum, als eine Detonation die Kolonne erschüttert. Einer der Wagen wird völlig zerstört, vier Menschen sterben. Der Wagen mit Kanzlerin und Präsident ist nur knapp davon gekommen. Helle Aufregung aller Orten, ein Taskforce wird gegründet. Außerdem erhält noch jemand den Auftrag zu ermitteln – der eigenwillige Hauptkommissar Eugen de Bodt.

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Mark Sennen | Der Frauensammler

Polizistin Charlotte Savage ermittelt in einer Verbrechensserie, die ganz Plymouth in Angst und Schrecken versetzt: Mehrere junge Frauen wurden betäubt und missbraucht. Sie überlebten, erinnern sich aber an kaum etwas. Doch dann wird eines der Opfer tot und grausam verstümmelt am Strand aufgefunden. Wenig später taucht eine weitere Tote auf, und die Untersuchungen bringen ein schauerliches Ergebnis: Die junge Frau wurde eingefroren. Schnell geraten Charlotte Savage und ihr Team unter Druck, denn ein weiteres Mädchen wird als vermisst gemeldet. Können sie den Serienkiller aufhalten, bevor er erneut zuschlägt?

Der Frauensammler ist ein Erstlingswerk, in welchem die Polizistin Charlotte Savage und ihr Team in einer Verbrechens-Serie ermitteln müssen, die ganz Plymouth in Atem hält. Das Ganze beginnt damit, dass junge Frauen betäubt, verschleppt und vergewaltigt werden, keine der Frauen kann sich an den Tatablauf oder die Täter erinnern. Dann jedoch wird die Leiche einer jungen Frau am Strand von Wembury, einem Dorf in der Nähe von Plymouth, gefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um eine Studentin aus Spanien, die nach einer Vergewaltigung vor cirka acht Monaten in ihr Heimatland zurückkehren wollte. Da sie damals von der Polizei bis zu Ihrer Kabine in der Fähre gebracht wurde, kann sich Charlotte Savage nicht erklären, wie sie zurück nach England kam.

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Ross Thomas | Porkchoppers

Kensington nickte. „Naja, das ist gut, ich meine, es ist gut, daß sie es wissen. Aber es gibt eine Sache an Ihnen, die mir gefällt, Al.“
Etheridge bewegte sich mittlerweile Richtung Tür. „Was?“
„Sie haben mir keinen Vortrag darüber gehalten, daß das Weiße Haus sich nicht in so etwas Mieses verwickeln lassen könnte, wie ich es Ihnen gerade erzählt habe.“
„Nein.“
„Wissen Sie, warum mir das gefällt?“
„Warum?“, sagte Etheridge, die Hand am Türknauf.
„Weil ich gerade ein verdammt gutes Frühstück zu mir genommen habe, und ich wollte nicht alles auf den Boden kotzen.“ (Auszug Seite 127)

Bei einer der größten amerikanischen Gewerkschaften stehen die Zeichen auf Wahlkampf. Der amtierende Präsident Donald Cubbin hat erstmals einen ernstzunehmenden Herausforderer, den Schatzmeister Sammy Hanks. Beide sammeln ihre Truppen und Ränkespieler hinter sich und rüsten sich für einen harten, erbarmungslosen Wahlkampf. Und irgendjemand hat einen Killer auf Cubbin angesetzt.

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