Bernard Minier | Wolfsbeute

Wolfsbeute – Roman policier? Roman noir? Polar? – Bestseller von Bernard Minier

Der Roman erfüllt jedenfalls alle Voraussetzungen eines Polar, wie Franzosen den Thriller nennen, er bietet von der ersten Zeile bis zum Ende des aufwühlenden Schlusskapitels Hochspannung und Nervenkitzel, reiht dramatische, atemberaubende Szenen aneinander, in denen die Hauptfigur ohne zu ahnen warum und scheinbar ohne Möglichkeit sich zu wehren von einem unbekannten Feind bedroht wird, der offensichtlich eine teuflische Intrige spinnt, um sie zu vernichten. So gerät sie in eine Strudel von beunruhigenden, beängstigenden Ereignissen, die sie immer mehr aus der Fassung bringen und in Panik versetzen bis ihre gesamte Existenz in Scherben liegt.

Dabei erleben wir zu Beginn eine Frau, die gerade auf Wolke sieben schwebt: Christine Steinmeyer, Anfang Dreißig, erfolgreiche Moderatorin einer täglichen Frühstücksradio-Show beim lokalen Sender, bewundert von ihren Zuhörern und wie es scheint beliebt bei ihren Kolleginnen und Kollegen. Gerade hat sie sich eine Traumwohnung in einem sehr angesagten und deshalb sehr teuren Viertel von Toulouse gekauft. Aber bald wird sie heiraten, ihr Gerald arbeitet in der Raumfahrt-Forschung, ist brillant, aber unnachgiebig, wenig aufgeschlossen für Scherze und Leichtigkeit, und er duldet keinen Widerspruch.

Christine allerdings hat beschlossen, sich niemals von einem Mann ihr Verhalten vorschreiben zu lassen, sie ist nach ihrem Selbstverständnis emanzipiert, engagiert bei der Verteidigung von Frauenrechten, auch, weil sie täglich Anrufe von Frauen in Not erhält, Frauen, die unterdrückt werden, kontrolliert und dominiert, die verprügelt werden, die in Panik sind. Deshalb lädt sie in ihre Sendung gerne starke Frauen ein, Frauen mit Mut, Vorbilder, anders als die strahlenden Frauenbilder in der Werbung, in den Medien.

Die Rolle der Frau in der gegenwärtigen Gesellschaft, ihre Stellung, ihr Status, das ist das übergeordnete Thema in Wolfsbeute, welchen Weg dieser Gesellschaft gehen wird, welche Gefahren ihr drohen sind zentrale Fragen für Minier, der anhand seiner Figuren das gesamte Spektrum unseres Alltags abbilden will. Hierzu führt er eine stattliche Riege von Typen ein, die aber bei genauerem Hinsehen allesamt labil sind, moralisch alles andere als einwandfrei, mit Defiziten und Defekten, weil vor allem die Frauen eine wie die andere schwere seelische Verletzungen zu verarbeiten haben, nicht immer mit Erfolg. Auch auf Christines heile Welt fällt ein düsterer Schatten, durch Psychopharmaka und Therapien versucht sie, ihre Ängste in Zaum zu halten, offenbar das Produkt traumatischerer Kindheitserlebnisse. Sie fürchtet, verrückt zu werden, weil sie unter fast jeder bekannten Phobie leidet. Vor allem fürchtet sie sich in einer fast grotesken Weise vor Dunkelheit. Und schon sehr bald wird sie vergeblich gegen noch viel schlimmere Ängste ankämpfen müssen.

Es beginnt am Heiligen Abend, heute soll sie ihren zukünftigen Schwiegereltern vorgestellt werden, morgen wird der Antrittsbesuch bei ihren Eltern folgen, als Christine eine irritierende Entdeckung macht: In ihrem Briefkasten findet sie ein anonymes Schreiben, der Verfasser fleht Christine an, seinen Selbstmord zu verhindern, scheinbar der verzweifelte Hilferuf eines Hoffnungslosen, aber wer könnte das sein? Christine ist sicher, dass der Brief nicht für sie bestimmt ist und geht am nächsten Morgen zur Polizei. Dort begegnet man ihr allerdings mit Misstrauen, ein Selbstmord ist jedenfalls nicht gemeldet worden.

Während Christine ihre Sendung moderiert, wird ihr ein Anrufer zugeschaltet, eine Männerstimme konfrontiert sie mit der Frage: „Macht es dir nichts aus, dass du jemanden hast sterben lassen?“ und von nun an wird ihre gesamte Existenz Stück für Stück zusammenbrechen. Sie erhält Drohanrufe, ihr Apartment wird verwüstet, ihr Hund gequält. Die Einschüchterungen hören nicht auf, ihr wird Gewalt angedroht und brutale Gewalt angetan. Irgend jemand will sie sozial isolieren und völlige Kontrolle über sie erlangen. Mit welcher Absicht? Christine ist tatsächlich bald am Ende, sie flüchtet sich in Alkohol und Medikamente um durchzuhalten. Aber ihr Albtraum nimmt kein Ende, alle Welt hält sie mittlerweile für eine krankhafte Lügnerin oder schlimmer noch: eine Täterin, denn die Fakten lassen sich auch gegen sie wenden und das tun Polizeibeamte, die sie sogar verhaften, ihr Vorgesetzter, der sie beim Sender feuert, sogar ihr Verlobter, der plötzlich auf Abstand geht.

Das Kalkül ihres Peinigers geht auf, Christine ist ganz auf sich allein gestellt, hat von niemandem Hilfe zu erwarten und denkt an Selbstmord. Schließlich vertraut sie sich Léonard Fontaine an, früher hochdekorierter Vorzeige-Astronaut und nun eines der wichtigsten Gesichter der ESA. Er war ihr Liebhaber bis Gerald vor zwei Monaten den Verlobungsring präsentierte, nun ist er ihr letzter Strohhalm.

Völlig unerwartet darf sie neue Hoffnung schöpfen, als sie Hilfe von Martin Servaz erhält. Der ist Miniers eigentlicher Titelheld, Leser der beiden ersten Romane des Autors kennen den commandant der Kripo Toulouse, der in „Glacé“ (Schwarzer Schmetterling) und „Le Cercle“ (Kindertotenlied) gemeinsam mit Lieutenant Irène Ziegler als Vertreterin der Gendarmerie zwei spektakuläre Mordermittlungen erlebt. Der unerschrockene Servaz zeigt sich dabei als Flic mit manchmal grenzwertigen, aber effizienten Methoden, die deshalb von seinen Vorgesetzten zähneknirschend geduldet werden. Servaz ist geschieden, ungebunden, seine beschützende Liebe gilt der heranwachsenden, rebellischen Tochter.

In jungen Jahren wollte Servaz Schriftsteller werden und ist nur deshalb zur Polizei gegangen, weil er den Tod seiner Mutter noch einmal untersuchen wollte, die starb, kurz nachdem sein Vater Selbstmord beging. Der große Literatur-Liebhaber und besonderer Freund lateinischer Dichtkunst sowie passionierter Hörer klassischer Musik, vor allem der Werke Gustav Mahlers wird uns als Feingeist vorgestellt, dabei etwas altmodisch, konservativ zumindest. Er steht allen aktuellen Strömungen skeptisch gegenüber und glaubt, dass diese Gesellschaft, in der ein Rückzug ins Private einhergeht mit Indifferenz, mit zunehmender Gleichgültigkeit oder gar Rücksichtslosigkeit den Mitmenschen gegenüber, im Niedergang begriffen ist

Servaz erlebt ein wahres Martyrium seit Julian Hirtmann aus einer forensischen Klinik entkommen ist. Er schleicht sich jeden Tag in seine Gedanken, und in jeder Nacht geistert der perfide Verbrecher, mit dem er die Leidenschaft für die Musik Mahlers teilt, durch seine Albträume. Einen der schlimmsten schildert der Prolog des Romans, er ist auch titelgebend, aber reichlich verwirrend für Leser, denen die Vorgeschichte nicht bekannt ist:

Hirtmann, früherer Genfer Staatsanwalt, Liebhaber von Sado-Maso-Orgien, ist ein teuflischer Serienmörder, der vierzig Opfer auf dem Gewissen hat und im Laufe der vorerst letzten Ermittlung des Polizisten dessen Jugendliebe Marianne entführt hat und irgendwo in Osteuropa gefangenhält, um ihn seelisch zu foltern. So findet sich Servaz im aktuellen Roman in einer psychiatrischen Klinik wieder, einem Reha-Zentrum für ausgebrannte Polizisten. Hier versucht er, seinen Angstzuständen und Obsessionen im Angesicht des Dramas um das Verschwinden Mariannes, der er sich zuletzt gerade wieder angenähert hatte, zu entfliehen. Er hat das schreckliche Gefühl des Scheiterns und wehrt sich gegen schwere Depressionen. Seit einem Jahr erhält er von Zeit zu Zeit Nachrichten von Hirtmann die beweisen sollen, dass Marianne lebt, bis ihn ein Paket mit fürchterlichem Inhalt erreicht: Ein menschliches Herz mit dem Blut Mariannes, wie die DNA beweist. Servaz weigert sich verzweifelt, die Fakten zu akzeptieren.

Dann erhält er einen merkwürdigen Brief mit dem Schlüssel zu einem Zimmer in einem Nobelhotel und dem Termin für ein Treffen. Tatsächlich ist die Unterkunft bereits auf seinen Namen reserviert. Neugierig geworden taucht Servaz dort auf um festzustellen, dass man ihn versetzt hat. Also quetscht er den Rezeptionisten ein wenig aus und erfährt, dass sich in jenem Zimmer vor einem Jahr Célia Jablonska umgebracht hat, eine talentierte Fotografin, die sich in einer depressiven Phase selbst aufgeschlitzt und die Gurgel durchgeschnitten hat! Servaz macht sich Gedanken über einen derart krankhaften Wahnsinn und will mehr über die Geschichte dieser unglücklichen Frau wissen, zumal ihn ja der unbekannte Absender des Schlüssels offensichtlich mit einer bestimmten Absicht auf diese Spur geschickt hat.

Bei der Suche nach Gründen und Hintergründen dieser Tragödie kreuzen sich plötzlich seine Wege mit denen Christines und anders als alle anderen glaubt er der jungen Frau und verspricht, ihr zu helfen. Der eben noch am Boden zerstörte Flic spürt neues Leben in sich: endlich wieder ermitteln, recherchieren, kombinieren. Seine Nachforschungen führen ihn zu Mila Bolsanski, Wissenschaftlerin und ehemalige Astronautin, die mit ihrem fünfjährigen Sohn völlig zurückgezogen lebt, nachdem sie während einer Weltraummission schlimmsten Übergriffen ausgesetzt war. Die Behörden haben damals die Ereignisse unter den Teppich gekehrt, alle Gerüchte im Keim erstickt. Mila hat ihre Erlebnisse in einem geheimen Tagebuch niedergeschrieben, das sie nun Servaz anvertraut. Der ist alarmiert und irritiert, Milas verstörende Aufzeichnungen deuten auf ein wahres Monster hin, das seine Opfer in den Selbstmord treibt.

Christine ist das geborene Opfer, ihr Gegner hat leichtes Spiel mit der nur scheinbar starken, tatsächlich aber unsicheren, verletzlichen, dabei naiven und blauäugigen Frau, die in kürzester Zeit vollkommen ihre Selbstkontrolle verliert und überall böse Mächte am Werk sieht und niederträchtige Feinde ausmacht. Auf Denise, die äußerst attraktive Assistentin ihres Verlobten ist sie rasend eifersüchtig, ihrer verschrobenen Nachbarin Michèle traut sie jede Bosheit zu, ganz zu schweigen von Cordélia, ihrer streitbaren Assistentin beim Sender. Es sind die Frauengestalten, die in diesem Roman ganz im Vordergrund stehen.

Der eigentlichen Titelheld Servaz spielt diesmal nur eine Nebenrolle, seine Auftritte geraten fast zu einer von etlichen Rahmenhandlungen, die Minier samt einer stattliche Riege von Nebenfiguren einführt, obwohl die mit dem eigentlichen Drama gar nichts zu tun haben und unnötig ablenken, vielleicht ablenken sollen? Denn augenscheinlich versucht der Autor immer wieder, die Spannung künstlich hoch zu halten: er setzt auf Effekte, und er gestaltet hierzu seinen Text wie ein Drehbuch, man hat den Film geradezu vor Augen. Wie mit bewegter oder subjektiver Kamera verfolgt Minier seine Akteure auf Schritt und Tritt, ins Schlafzimmer, ins Badezimmer, in den Keller, und dabei fängt er jede noch so kleine Gemütsregung genauestens ein. Mitunter scheint er Großaufnahmen aneinanderzureihen, zeigt uns immer wieder Christines Gesicht, das Angst, Panik, blankes Entsetzen widerspiegelt. Das Ganze wird untermalt durch klassische Musik, die allgegenwärtig ist in Miniers Romanen, diesmal ein Soundtrack dramatischer Arien, man glaubt die verzweifelte Diva zu hören.

Ebenso wichtig ist Minier die Atmosphäre, die Kulisse, die für ihn als sehr bildhaften Schriftsteller immer am Anfang einer Geschichte steht. Diesmal bildet die Stadt Toulouse den Hintergrund, eine Stadt, die gerade im Schnee versinkt, eine frostige, düstere Stimmung verbreitet, auch dies eine durchaus kalkulierte Wirkung. Eiseskälte ist die Vokabel, die immer wieder die Stimmung beschreibt, drinnen wie draußen. Der Autor nutzt jede sich bietende Gelegenheit, passend zur Szene graue Nebelschwaden, heulende Stürme, peitschenden Regen, tobende Gewitter mit fahlen Blitzen ins Werk zu setzen. Die spannende Suche nach dem geheimnisvollen Drahtzieher der Attacken wird ständig angehalten und auf Abwege geleitet, unnötig detaillierte Ausführungen von Belangslosigkeiten halten auf, quälend lange Selbstgespräche oder Zwiegespräche machen ungeduldig. Ich behaupte, dass ganze Handlungsstränge entbehrlich sind und eine stringentere Umsetzung der an sich faszinierenden und aktuellen Grundidee erschweren. Weniger dick aufzutragen hätte den meisten Figuren gut getan, die zum Teil stark plakativ und überzeichnet sind und deshalb eher unglaubwürdig.

Eine Komponente, auf die Minier besser verzichtet hätte, sind einige Schock-Elemente, drastische, brutale Bilder, die vielleicht das Generalthema des Romans unterstreichen sollen, aber ganz überflüssig sind sowohl für die Charakterzeichnung der Schurken als auch für den Aufbau des Spannungsbogens. Thrill und Suspense sind auch sehr viel subtiler zu erwirken, und ein moderner Psychokrimi kann auch durchaus ein wenig Tempo vertragen. In diesem Fall ist allerdings auch der deutsche Text nicht auf Höhe der Zeit, altbacken und stellenweise ziemlich gestelzt kommt Antoinette Gittingers Übersetzung von „N´étains pas la lumière“ (lösche nie das Licht) daher. An zu vielen Stellen liest sich der Text arg rumpelig, hin und wieder stolpert man sogar über offensichtliche Fehler, und nervende Wiederholungen sowie eine häufig unglückliche, zum Teil haarsträubende Wortwahl und wirklich lausige Metaphern stören immer wieder Lesefluss und -genuss.

Hinzu kommt eine in mancherlei Hinsicht sehr gewöhnungsbedürftige Textgestaltung, so gibt es zum Beispiel nach jedem zweiten Satz einen irritierenden Einzug, den man nicht nachvollziehen kann, ebensowenig wie die inflationäre und meist unpassende Verwendung von Auslassungspunkten … oder absolut unvermittelte und unverständliche Kursiven, die hier eben nicht nur zur Darstellung der häufigen inneren Monologe dienen, an anderen Stellen überrascht VERSALSCHRIFT, deren Sinn und Zweck in vielen Fällen auch nicht ersichtlich ist.

Ebenso unklar bleibt, welche Absicht hinter dem Einfall steckt, den 42 Kapiteln des Romans Überschriften zu geben, die wahllos Begriffe aus der Welt des Musiktheaters aufzählen. Minier schreibt dazu auf seiner Homepage, dass sich in einem Buch, in dem Frauen derart im Vordergrund stehen und derart misshandelt werden, die Oper als roter Faden aufdrängt und der Roman ein wenig so aufgebaut sei: Drei Akte von unterschiedlicher Länge, die immer mit einem Schlusseffekt enden, einem emotionalen Höhepunkt. Die Oper werde beherrscht vom reinen Gefühl, wie auch der Thriller. Ziemlich weit hergeholt.

Mitten im Schlusskapitel beginnt Minier, im Präsens zu erzählen, ein weiterer Kunstgriff, um die Dramatik zu unterstreichen, während der Raum erfüllt ist vom Gesang der Callas, die ihr Leben als Butterfly aushaucht. Gleichzeitig endet mit einem Paukenschlag das Leiden der so grässlich malträtierten Christine. In der Oper würde jetzt folgerichtig der Vorhang fallen, nicht so bei Minier: Er schickt diesem fulminanten Finale noch einen unpassenden Epilog hinterher, der nach all den drastischen, fesselnden, tragischen und katastrophalen Ereignissen des Thrillers unvermittelt eine trügerische heile Welt erschafft. Die Erinnerung an die grausige Vergangenheit verblasst, der Blick voraus verheisst eine rosige Zukunft und so bleibt auch eine Bestrafung von schuldig gewordenen, moralisch höchst zweifelhaften Figuren aus, sie machen tatsächlich einfach weiter, als sei nichts geschehen. Und dann schwört Minier den Leser auch noch mit einem dreisten Trick in den Schlusszeilen auf die Fortsetzung ein.

Ich werde allerdings auf „Nuit“, in Franreichk bereits erschienen, gerne verzichten.

 

Rezension und Foto von Kurt Schäfer.

 

Wolfsbeute | Erschienen am 1. August 2016 bei Droemer Knaur
ISBN 978-3-426-30458-7
640 Seiten | 14,99 Euro
Bibliographische Angaben & Leseprobe

Diese Rezension erscheint im Rahmen des Mini-Spezials Ein langes Wochenende mit … Krimis aus Frankreich.

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